Mein Weg zum Weltnomade – Teil 2 Zum Minimalist werden

By Florian

Juli 3, 2013 Reiseplanung 6 Comments

Minimalist Weltnomade

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Die Weltreise soll nicht nur ein längere Urlaub werden, nein es soll der Beginn eines neuen Lebensabschnittes sein. Vom Büroangestellten zum Weltenbummler hatte ich einiges zu bedenken. Es mussten sich grundsätzliche Sachen ändern und zwar hauptsächlich mein Konsum und mein Besitz.


Das regelmässige Einkommen fällt bald weg und die zukünftigen Einnahmen sind noch ungewiss. Damit die Umstellung nicht so schwer fällt, wollte ich mich schon vor Reisebeginn an den Minimalismus und den eingeschränkten Konsum gewöhnen.

Besitz

Ein ganzen Leben zu entrümpeln war / ist gar nicht so einfach. Vieles was ich besitze musste ich sowieso verkaufen oder entsorgen, da ich meine Wohnung in Deutschland aufgeben werde. Nun aller Anfang ist schwer und sich von seinen Sachen zu trennen war gar nicht so leicht aber nun mal notwenig. Angefangen habe bei vielen Kleinigkeiten:

  • DVD’s und Fachbücher aus der Berufsschule
  • Laptoptasche und Rucksäcke
  • Ordner mit alten Unterlagen
  • Dekoration in der Wohnung
  • usw.

eben alles was sich so im laufe der Jahre angesammelt hat und man es einfach verräumte, als es gleich zu entsorgen, mit dem Gedanken im Hinterkopf „Das brauche ich bestimmt nochmal“. Eigentlich bin ich weiter der gewohnten Routine nach gegangen, habe aber immer überlegt wenn ich etwas in die Hand nahm, ob ich das wirklich brauche ! Alles was mir das Leben nicht erleichtert oder mich im Alltag dabei unterstützt, flog weg oder wurde verkauft. Schwieriger wurde es dann bei Sachen wie:

  • Klamotten
  • Schuhe
  • Elektronik (iPad und Fernseher)
  • Möbel

sich davon zu trennen war nicht schwer weil die Dinge so wichtig waren, sondern weil man sich an diese einfach gewöhnt hatte. Allein mein Kleiderschrank der überfüllt war mit Sachen die ich gar nicht mehr getragen habe oder die nicht mehr passten wurde mehr als nur halbiert. Übrig blieben von allen etwas und irgendwie trotzdem nicht weniger als vorher. 10 Jeans ? 20 Shirts ? Habe ich nie alle getragen, spätestens nach einer Woche wurde das meiste gewaschen und wieder angezogen. So passten plötzliche alle Sachen in eine Kiste und denn Kleiderschrank konnte ich verkauften. Das war nicht nur praktisch, sondern erhöhte auch die Reisekasse. Auch ein Leben ohne Fernseher hätte ich nie für möglich gehalten aber als ich ihn abgeschlossen habe und mir überlegte was ich den verpassen würde, fiel mir nichts ein und so wurde auch er verkauft.

Also schrumpft mein Besitz fast täglich und ich fühle mich mit jeden verkauften oder entsorgten Gegenstand leichter und besser. Was bleiben wird, ist ein Karton mit Dokumenten welche ich bei meinen Eltern unterbringen werden und reisen werde ich nur noch mit dem was ich besitze.

Konsum

Sich von Sachen zu trennen, war die eine Sache, im Alltag bewusst auf Dinge zu verzichten die andere. Um denn gewonnenen Platz nicht wieder zu füllen, musste ich mich immer wieder erinnern gewisse Dinge nicht mehr zu kaufen bzw. zu konsumieren. Wollte ich neue Klamotten, weil es notwenig war oder weil ich einfach Lust drauf hatte ? Mit der Zeit wurde der Drang nach neuen immer seltener und verschwand irgendwann ganz. Auch beim einkaufen von Lebensmitteln habe ich mich mehr darauf konzentriert was ich einkaufte. Einiges was sonst immer im Wagen lag, kaufte ich aus reiner Gewohnheit und flog meistens nach einer Woche in denn Abfall. Durch diesen bewussten Konsum konnte ich fast die hälfte an Kosten für Lebensmittel und Essen einsparen ! Dann war da noch das leidige Thema mit dem Alkohol. Ja auch hier hieß es kürzer treten und lernen NEIN zu sagen. Ob es das Bier nach der Uni war oder die langen Partynächte in Freiburg, hier und da musste man einfach verzichten.

Mittlerweile habe ich gelernt nur noch Dinge zu konsumieren die ich wirklich zum leben brauche und konnte so meine Kosten auf ein Minimum reduzieren, was sich auch positiv auf meine Reisekasse ausgewirkt hat.

Dieser radikale Verzicht mag nicht für jeden etwas sein aber ich fühle mich dadurch wesentlich besser und kann mehr ich selbst sein ohne dieses ständige Gefühl dies und das kaufen zu müssen.

Wie habt ihr euch auf das Leben als Reisender eingestellt ?

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  1. Ina

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